Allgemeine
Geschäftsbedingungen
§1 Anwendungsbereich
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten
für den gesamten Geschäftsverkehr des korrekturbueros
mit seinen Auftraggebern. Die AGB werden von dem Auftraggeber
durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für
die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.
§2 Angebote und Aufträge
Angebote des korrekturbueros sind freibleibend und unverbindlich,
sofern sie nicht ausdrücklich verbindlich zugesichert
werden. Verträge über Fertigstellungsfristen
sowie Änderungen und Ergänzungen der mit dem
Auftraggeber getroffenen Vereinbarungen werden erst durch
eine schriftliche Bestätigung des korrekturbueros
verbindlich.
Der Auftrag für das Korrekturlesen oder Lektorat
ist angenommen, wenn der Auftraggeber eine (schriftliche)
Mitteilung erhalten hat, in der das korrekturbuero die
Annahme des Auftrags bestätigt. Aus offensichtlichen
Irrtümern, Schreib- und Rechenfehlern kann der
Auftraggeber keine Ansprüche ableiten. Es gelten
die allgemeinen Preisbestimmungen nach § 6 dieser
AGB.
§3 Vertragsgrundlagen
Der Bearbeitung der Texte durch das korrekturbuero liegen
(wenn nicht anders vereinbart) die Regeln für die
geschriebene (bzw. gesprochene) deutsche Gegenwartssprache
zugrunde, wie sie das amtliche Regelwerk (Duden) bzw.
entsprechende Fachwörterbücher vorgeben.
§4 Rechte und Pflichten des korrekturbueros
Die korrigierten Texte werden als E-Mail-Anhang oder
als Diskette an den Auftraggeber zurück gesendet.
Entstehen zusätzliche Kosten durch den Versand
der Texte in ausgedruckter Form auf Papier als Fax oder
per Post (Einschreiben etc.), werden diese vom Auftraggeber
übernommen.
Das korrekturbuero haftet nicht für den Versand
oder die erfolgreiche elektronische Übermittlung
der bearbeiteten Texte an den Auftraggeber. Alle Verpflichtungen
von Seiten des korrekturbueros sind erfüllt, wenn
die zu bearbeitenden Texte entsprechend der vereinbarten
Versandart in den Versand gegeben wurden. Die Auftraggeberin
ist für die Überprüfung der Vollständigkeit
der übersandten Texte zuständig.
Das korrekturbuero ist nicht haftbar zu machen für
Verzögerungen oder Ausführungsmängel,
die durch eine unklare oder unrichtige Auftragserteilung,
durch Fehler oder missverständliche oder falsche
Formulierungen im Ausgangstext entstehen.
§5 Rechte und Pflichten des Kunden
Dem Auftragsschreiben sollten folgende Unterlagen beigefügt
sein:
• der zu bearbeitende Text (möglichst als
Datei),
• die Festlegung, in welcher Form der Text bearbeitet
werden soll (Orthographie-, Grammatik-Prüfung oder
darüber hinaus Stil-, Argumentationsprüfung),
• die Rechtschreibnorm (alt oder neu),
• alle Sonderaufträge,
• Terminvorstellungen.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei der Klarstellung
oder Beseitigung von missverständlichen Formulierungen
im Ausgangstext behilflich zu sein.
§6 Preise, Rechnung und Zahlungsziel
Alle Angebote und Preise sind freibleibend. Die Preise
verstehen sich in Euro, wenn nichts anderes vereinbart
ist. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Anzahlung
oder eine Zahlung in Raten entsprechend der fertig gestellten
Textmenge verlangt werden. Preise und Konditionen gelten
nur für den Vertrag, für den sie vereinbart
wurden.
Das korrekturbuero berechnet dem Auftraggeber das Honorar
für die Textbearbeitung unmittelbar nach der Fertigstellung.
Der Rechnungs-betrag ist innerhalb von 20 Tagen nach
dem Tag der Rechnungs-stellung fällig. Hat der
Rechnungsbetrag das korrekturbuero nicht innerhalb dieser
Frist erreicht, kommt der Auftraggeber in Verzug, ohne
dass es einer Mahnung bedarf. Ist der Auftraggeber mit
Leistungen aus der Geschäftsverbindung im Rückstand
oder werden dem korrekturbuero Umstände bekannt,
die die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers mindern
können, hat das korrekturbuero das Recht, jede
weitere Lieferung von Vorauskasse abhängig zu machen
sowie gestundete Forderungen sofort fällig zu stellen.
§7 Lieferfristen
Termine werden zwischen dem korrekturbuero und dem Auftraggeber
vereinbart. Ist kein konkreter Termin vereinbart, ist
der Auftrag in einem angemessenem Zeitraum zu erfüllen.
In diesem Fall haftet das korrekturbuero nicht für
Schäden, die dem Auftraggeber oder einem Dritten
durch Fristversäumnis entstehen.
Sollte ein Termin absehbar nicht einzuhalten sein,
verpflichtet sich das korrekturbuero, den Auftraggeber
unverzüglich darüber zu informieren und einen
neuen Termin vorzuschlagen. Der Auftraggeber hat im
Falle einer erheblichen Terminüberschreitung das
Recht, von dem Auftrag zurückzutreten, jedoch ohne
dass er von der Pflicht zur Vergütung bereits erbrachter
Leistungen entbunden wird.
§8 Vertraulichkeit
Das korrekturbuero verpflichtet sich zur Wahrung der
Vertraulichkeit über den Inhalt der zu bearbeitenden
Texte. Bei elektronischer Übermittlung kann jedoch
der Zugriff unbefugter Dritter auf die Texte nicht vollkommen
ausgeschlossen werden. Das korrekturbuero haftet nicht
für solche Eingriffe Dritter.
Das korrekturbuero ist berechtigt, im Rahmen datenschutzrechtlicher
Vorschriften personenbezogene Daten des Auftraggebers
zu verarbeiten und zu speichern. Diese Daten werden
jedoch unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben.
Das korrekturbuero ist berechtigt, aber nicht verpflichtet,
eine Sicherungskopie von dem zu bearbeitenden Text zu
erstellen und diese bis zum Ablauf eventueller Ansprüche
der Auftraggeberin oder des Auftraggebers aufzubewahren.
§9 Haftung
Das korrekturbuero verpflichtet sich zur Ablieferung
eines fehlerlosen Textes. Die Textbearbeitung gilt dann
als genehmigt, wenn nicht innerhalb von 10 Tagen nach
Ablauf des Tages, an dem der bearbeitete Text an die
Auftraggeberin oder den Auftraggeber zurückgesandt
wurde, eine Einwendung erfolgt ist.
Weist der bearbeitete Text trotz aller Sorgfalt Mängel
auf und sind diese nicht unerheblich, so hat der Auftraggeber
den Mangel innerhalb der im vorstehenden Satz genannten
Frist zu reklamieren. Der Auftraggeber muss gleichzeitig
mit der möglichst genauen Beschreibung des Mangels
eine angemessene Frist zur Mängelbeseitigung setzen.
Schlägt die Mängelbeseitigung fehl, so hat
der Auftraggeber das Recht auf Minderung oder Wandlung.
Weitergehende Ansprüche, einschließlich Schadenersatzansprüche
wegen Nichterfüllung, sind ausgeschlossen.
Das korrekturbuero haftet nur bei Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit. Nicht haftbar gemacht werden kann
das korrekturbuero für mittelbare Schäden,
die durch eine mangelhafte Textbearbeitung seitens des
Auftraggebers entstehen. Insgesamt haftet das korrekturbuero
nur bis zur Höhe des für die Korrektur- oder
Lektoratsleistung in Rechnung gestellten Betrages.
Für Schäden, die durch den Gebrauch der vom
korrekturbuero bearbeiteten Dokumente in der Software
der Auftraggeberin oder des Auftraggebers entstehen,
haftet das korrekturbuero ebenfalls nur bei Vorsatz
oder grober Fahrlässigkeit. Die oben genannte Haftungshöchstgrenze
gilt auch hier.
§10 Schlussbestimmungen
Sind oder werden Teile der vorstehenden Bedingungen
unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen
Bedingungen nicht berührt. Die unwirksame oder
ungültige Bestimmung gilt einvernehmlich als durch
eine solche ersetzt, die dem von der ursprünglichen
Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck in gesetzlich
zulässiger Weise möglichst nahe kommt.
Änderungen der Geschäftsbedingungen werden
dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt. Etwaige Änderungen
gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber ihnen nicht
binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht.
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem korrekturbuero
und dem Auftraggeber findet ausschließlich deutsches
Recht Anwendung.
Dresden ist ausschließlicher Gerichtsstand für
Streitigkeiten, die sich aus einem Vertragsverhältnis
zwischen dem Auftraggeber und dem korrekturbuero ergeben.
Stand: 28. Mai 2003
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